Zentralkomitee der Bassersdorfer Zünfte
News Es gibt ein paar Bilder vom ZBZ Fasnachts-Wagen, der in Bassersdorf am Umzug gestartet ist. zur Galerie
Nächstes Sechseläuten Das nächste Sechseläuten findet am 20. April 2020 statt
DIE GESCHICHTE Es war anno 2004, als im Februar drei hoffnungsvolle Jünglinge die frohe Kunde vernahmen, dass es fortan im wunderschönen Bassersdorf einen Preis für originelle Ideen geben wird. Innerhalb von wenigen Minuten war also die Idee geboren, einem Anlass das Leben zu schenken, der vortan eine Alternative zum traditionellen Zürcher Sechseläuten darstellen solll. Die Vorstellung, dass ausser pathologischen Pyromanen, zahnlosen Greisen und profilierungsneurotischen Politikern das Sechseläuten in Zürich eigentlich keine treuen Anhänger hat, sollte die Basis für einen Anlass wider den tierischen Ernst und den übermässigen Trübsinn darstellen. Als prominent genug wurde als Örtlichkeit einzig der grosse Kreisel in der Dorfmitte befunden. Gedacht, getan, und schon fand also in den Jahren 2004 bis 2006 in Bassersdorf ein illegales Sechseläuten statt. Mit hohen Sicherheitsansprüchen fand ein munteres Treiben statt, das bis zum vorläufigen Ende des Anlasses im April 2006 eine dreistellige Besucherzahl zu mobilisieren verstand. Da während des Sechseläutens 2006 die Behörden den frohen Machern mit Nachdruck zu verstehen geben konnten, dass ein Anlass in dieser Art und Weise nicht mehr geduldet werde, haben sich die Verantwortlichen kurzerhand in einen Trägerverein, dem ZBZ zusammengerauft und begonnen, den Anlass zu offizialisieren. Obwohl nach wie vor Unkenrufe behaupten, mit der Legalisierung des Events würden die Veranstalter die Spuren der Gründerväter verlassen und seien womöglich der teuflischen Kommerzialisierung anheim gefallen, so ist doch das Jahr 2007 ein Schlüsselzeitpunkt in der Bassersdorfer Geschichte. Vertreter der Gemeindebehörden möchten aber auch im Jahre 2007 traditionsgemäss eine Stellungnahme von den Veranstaltern. Die Durchführung des Anlasses weise "erhebliche Mängel" auf, so die Gemeinde. Schmunzelnd befasst sich das Zentralkomitee mit dem Vorwurf.